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Hofkirchen verklagt die Telekom

Eine Siedlung in Hofkirchen war bis vor kurzem Baustelle. Notwendig seien die Arbeiten wegen Subunternehmern der Telekom gewesen, die bei der DSL-Installation Wasserleitungen beschädigten, sagt Hofkirchens Bürgermeister Willi Wagenpfeil. Da die Reparatur niemand übernahm, ging seine Kommune in Vorleistung. Das Geld will sie nun einklagen. − Foto: Maier

 

Baufirmen, die im Auftrag der Telekom arbeiteten, sollen beim Versuch, in Hofkirchen DSL-Rohre zu verlegen, Wasserleitungen beschädigt haben. Da für die Reparaturkosten – sie betragen rund 250 000 Euro – nach dem Vorfall im April niemand aufkommen wollte, streckte der Markt Hofkirchen das Geld vor. Jetzt will die Kommune ihre Ausgaben von der Telekom wieder einklagen.

Telekom sowie ausführende Firmen haben sich laut Markt Hofkirchen bis jetzt nicht geäußert. Der Markt wird sich bei der juristischen Auseinandersetzung auf Einschätzungen eines Geologen, den er zu Rate gezogen hat, sowie auf Fotos berufen: Diese weisen laut Markt ein Fehlverhalten der auswärtigen Baufirmen nach.

Passiert ist der Vorfall ein paar hundert Meter von Hofkirchens Ortsmitte entfernt, in der Siedlung „Am Kreuzberg“. Er hatte zur Folge, dass rund 100 Haushalte ihr Wasser über eine Schlauch-Notversorgung beziehen mussten.
Die Reparaturarbeiten dauerten Monate und sind seit kurzem abgeschlossen.            – mm

 

Mehr lesen Sie im Vilshofener Anzeiger vom 27. September

 



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